Kapitel 1. Einführung

KWatchGnuPG ist ein einfacher Betrachter für die Protokollausgabe der GnuPG-Versionen 1.4, 2.0 und 2.0. Es funktioniert als eine GUI um das Befehlszeilenprogramm WatchGnuPG. welches an einem Socket auf Protokollzeilen von den GnuPG-Hintergrundapplikationen wartet. Nähere Informationen zu WatchGnuPG finden Sie unter info watchgnupg.

KWatchGnuPG kann aus dem Menü ExtrasGnuPG-Protokollanzeige sowohl von Kleopatra als auch von KMail, wie auch von der Befehlszeile gestartet werden. Der Name der ausführbaren Datei von KWatchGnuPG lautet kwatchgnupg.

Wichtige Funktionen

Betrachten des Protokolls

Die wichtigste Funktion von KWatchGnuPG ist natürlich das Aufbereiten der GnuPG-Informationen zur Fehlersuche und Protokollierung für den Betrachter. Das Hauptfenster besteht aus einem großen Bereich, in dem die GnuPG-Nachrichten angezeigt werden, wenn sie ausgegeben werden, eine Werkzeugleiste, mit der die wichtigsten Funktionen schnell erreicht werden können, sowie der obligatorischen Menüleiste.

Jede Zeile in der Textansicht ist normalerweise ein FD-Bezeichner und ein Datumsstempel im ISO-Format vorangestellt. Der FD-Bezeichner kann dazu verwendet werden, Ausgaben von verschiedenen, gleichzeitig laufenden GnuPG-Instanzen voneinander zu unterscheiden. Auf den Datumsstempel folgt der Name der Komponente, aus der die Protokollzeile stammt, sowie interne Informationen in eckigen Klammern. Anschließend folgt die ursprüngliche Fehlersuch- oder Protokollausgabe, wie sie von der Komponente ausgegeben wurde.

Als Standard ist die Anzahl der Protokollzeilen, die wieder abgerufen werden kann, auf 10 000 begrenzt. Sie können diese Anzahl aber im Einstellungsdialog verändern.

Den Inhalt des Protokollfensters in einer Datei speichern

Manchmal ist es nützlich, den Inhalt des aktuellen Protokollfensters in einer Datei abzuspeichern, etwa um ihn den Entwicklern als Teil einer Fehlermeldung zu schicken. Dies können Sie KWatchGnuPG auf zweierlei Weise erreichen:

Einmal können Sie DateiSpeichern unter ... (oder die entsprechende Schaltfläche in der Werkzeugleiste) verwenden, um den gesamten Inhalt des Protokollfensters in einer Datei zu speichern. Sie werden nach der zu verwendenden Datei gefragt.

Zum anderen können Sie auch die interessanten Zeilen wie gewohnt mit der linken Maustaste auswählen und dann in eine Textverarbeitung oder ein E-Mail-Programm einkopieren, genau wie anderen Text auch. Sie sollten aber sicherstellen, dass die Zeilen nicht umbrochen werden, weil das die Lesbarkeit des Protokolls herabsetzen würde.

Das Protokollfenster leeren

Mit DateiVerlaufspeicher löschen (oder der entsprechenden Schaltfläche in der Werkzeugleiste) können Sie den Inhalt des Protokollfensters löschen.

Dies können Sie beispielsweise vor dem Start einer Krypto-Operation tun, um nur die Ausgabe dieser einen Operation zu sehen. Das Protokoll können Sie dann wie oben beschrieben mit DateiSpeichern unter ... abspeichern.

Das Leeren des Protokolls verwirft alle vorherigen Inhalte des Protokollfensters. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den aktuellen Inhalt später noch benötigen, sollten Sie diesen wie oben beschrieben vorher in einer Datei speichern.