Spielstrategien und Tipps

  • In Go geht es mehr um das Umschließen von (leeren) Gebieten als das Erobern der Steine der Gegner.

  • Die Gebiete können am einfachsten an den Ecken (zwei Seiten), den Seiten (drei Seiten) und schließlich im Inneren des Spielfelds umschlossen werden.

  • Zu Beginn sollten die Stücke über das gesamte Spielbrett verteilt und mit dem Bau der Zaunlinien erst nach Umschließungsversuchen des Gegners begonnen werden.

  • Beim Angriff sollten ungesicherte Steine direkt neben den Steinen des Gegners nicht gespielt werden. In der Regel werden diese von GnuGo geschluckt. Der indirekte Angriff ist deshalb oftmals besser.

  • Zur Vermeidung von Verlusten durch Eroberungen muss eine Gruppe von Steinen zwei Augen besitzen oder bei einem Angriff erhalten. Augen sind getrennte Leerräume. Ein Pfannkuchen mit zwei Löchern dient hierzu zur Verdeutlichung. Der Gegner kann das Äußere umschließen, jedoch die beiden inneren Löcher nicht mit einem Spielzug füllen.

  • Auf dem Spielbrett mit einer Kantenlänge von 19 x 19 werden typischerweise zwei Gebiete zum verteidigen bzw. angreifen geschaffen. Es werden mehrere Kämpfe gleichzeitig geführt. Die Strategie besteht in der Bewertung der Stärken und Schwächen in den verschiedenen Gebieten und der Zuteilung der Spielzüge zwischen ihnen. Ist hier der Angriff oder die Verteidigung besser?

  • Beim Auffüllen des Spielbretts zu Spielende ist eine möglichst enge Spielweise, Ansägen der gegnerischen oder Verstärkung der eigenen Zäune geboten. Kleine Fehler und Versäumnisse können teuer zu stehen sein.