Auswahl der Spielregeln

Die meisten Regeln für KGoldrunner werden im Abschnitt Spielregeln erläutert. Es gibt darüber hinaus zwei wichtige Regeleinstellungen, die den Spielstil beeinflussen: die Varianten heißen herkömmliche und KGoldrunner-Regeln. Es ist wichtig zu wissen, welche der beiden Varianten aktiv ist. KGoldrunner wählt automatisch die entsprechende Einstellung des Spiels sobald eine Ebene davon gespielt wird und die jeweiligen Regeln sind im Fenster Ebenenauswahl ersichtlich.

Der Hauptunterschied zwischen „herkömmlichen“ und „KGoldrunner“-Regeln besteht in den Bewegungen der Feinde.

  • Bei der „herkömmlichen“ Suchmethode passen die Feinde auf vertikale Wege (Leitern und Abgründe) auf und versuchen oberhalb oder auf einer höheren Ebene als der Held zu bleiben. Unterhalb des Helden begeben sie sich nur ausnahmsweise. Erst wenn sie sich auf gleicher Höhe wie der Held befinden und es einen horizontalen Verbindungsweg gibt, jagen sie den Helden. Daher kann der Held durch geschickte Bewegungen die Bewegungen der Feinde „steuern“ und sie sich zumindest vom Leibe halten.

  • Die „KGoldrunner“-Methode verwendet alternativ horizontale und vertikale Wege, daher befinden sich die Feinde meistens im gleichen Bereich des Spielfelds wie der Held und auf der gleichen Ebene (sie sind also aggressiver und nicht so leicht zu manipulieren). Damit ist das Spiel aktionsgeladener, aber die Strategie und das Rätsellösen kommen etwas zu kurz. Das 2007 hinzugefügte Spiel „Terrorstaat“ richtet sich nach „KGoldrunner“-Regeln und beinhaltet viele möglichst schnell zu lösende Rätsel. Darum ist es so ein schwieriges Spiel.

Weitere Unterschiede der beiden Varianten:

  • Im „KGoldrunner“-Spiel bewegen sich die Feinde und der Held in jeder Ebene immer gleich schnell und gegrabene Löcher bleiben die gleiche Zeitspanne offen. Beim „herkömmlichen“ Spiel hängt die Geschwindigkeit der Feinde von ihrer Anzahl ab. Je mehr Feinde, desto langsamer deren Bewegungen. Auch der Held bewegt sich (kaum merklich) langsamer.

  • Im „herkömmlichen“ Spiel sammeln die Feinde jeden Goldklumpen ein, in den sie „rennen“. Im „KGoldrunner“-Spiel wird das Sammeln vom Zufall gesteuert. Das Ablegen des Goldes wird in beiden Varianten vom Zufall bestimmt.

  • Feinde können sich nur im „herkömmlichen“ Spiel horizontal durch Löcher bewegen. In mehreren Ebenen des „herkömmlichen“ Spiels basiert der entscheidende Trick darauf. Man lässt einen Feind frei, indem man an geeigneter Stelle die Steine entfernt. In einigen der „KGoldrunner“-Ebenen muss man sich jedoch in oder hinter gegrabenen Löchern verstecken, um einem Feind zu entkommen.

  • Im „KGoldrunner“-Spiel erscheint ein gestorbener Feind an der Stelle, an der er sich beim Spielstart befand. Im „herkömmlichen“ Spiel erscheint er an einer beliebigen Stelle oben im Spielfeld wieder. Das ist ein großer Unterschied in Spielen, in denen man darauf angewiesen ist, dass Feinde bestimmte Goldklumpen einsammeln, aber auch in solchen, in denen die Feinde schneller auf den Helden herunterfallen als er sie töten kann.