Der Dialog Erinnerung bearbeiten

Im Bearbeitungsdialog können Erinnerungen betrachtet und bearbeitet werden. Wenn Sie KAlarm das erste Mal benutzen, wird der Dialog nur in einer einfache Version mit wenigen Einstellungsmöglichkeiten angezeigt. Um alle Optionen zu sehen, klicken Sie auf den Knopf Mehr Optionen. Mit Weniger Optionen wird wieder die vereinfachte Form des Dialogs angezeigt. Die zuletzt angezeigte Form dieses Dialogs wird beim nächsten Aufruf immer wieder hergestellt.

Die Standardwerte für viele Einstellungen im Dialog „Erinnerungen bearbeiten“ können Sie auf der Karteikarte Bearbeiten des Einrichtungsdialogs angeben.

Der einfache Dialog Erinnerung bearbeiten für eine Anzeige-Erinnerung

Der einfache Dialog Erinnerung bearbeiten für eine Anzeige-Erinnerung

Der Dialog Erinnerung bearbeiten für eine Anzeige-Erinnerung mit allen Optionen

Der Dialog Erinnerung bearbeiten für eine Anzeige-Erinnerung mit allen Optionen

Erinnerungsname

Im Feld Erinnerungsname können Sie einen Namen für die Erinnerung eingeben. Dies dient dazu, den Alarm leichter zu identifizieren. Sie müssen keinen Namen eingeben, und er muss nicht eindeutig sein.

Dieses Feld wird nur dann angezeigt, wenn Sie Namen für Erinnerungen auf der Karteikarte Allgemein des Einrichtungsdialogs aktiviert haben.

Die Erinnerungs-Aktion

Die Einstellungsmöglichkeiten im Abschnitt Aktion sind je nach Typ der Erinnerung verschieden.

Anzeige-Erinnerungen

Anzeige-Erinnerungen zeigen bei Fälligkeit der Erinnerung ein Fenster an. Im Auswahlfeld oben kann eine Methode ausgewählt werden, die den Inhalt des Nachrichtenfensters erzeugt:

  • Textnachricht, um den Text für eine Erinnerung (auch mit Zeilenumbruch) einzugeben.

  • Dateiinhalt, um den Namen oder die Adresse (URL) einer Text- oder Bilddatei, deren Inhalt in der Erinnerungsmeldung angezeigt werden soll, anzugeben. Mit dem Knopf rechts neben dem Eingabefeld kann ein Dateiauswahldialog geöffnet werden. Die Option Vorlesen ist für diesen Erinnerungstyp nicht verfügbar.

  • Ausgabe des Befehl, um einen Befehl einzugeben, der bei Fälligkeit der Erinnerung ausgeführt wird und den Text der Nachricht erzeugt. Weitere Informationen über die Eingabe eines Befehls oder Skripts finden Sie im Abschnitt Befehls-Erinnerungen.

Für Anzeige-Erinnerungen sind folgende Einstellungen möglich:

  • Mit der Einstellung Klang können Sie auswählen, ob beim Auslösen der Erinnerung ein Klang wiedergegeben werden soll. Wählen Sie:

    • Kein, um kein akustisches Signal ertönen zu lassen.

    • Signalton, um einen Signalton ertönen zu lassen.

    • Vorlesen, um die Meldung nicht nur anzeigen, sondern auch vorlesen zu lassen. Diese Option ist nur verfügbar, wenn das Qt™-Sprachausgabemodul installiert und eingerichtet ist.

    • Klangdatei, um eine Klangdatei abzuspielen. Benutzen Sie den Knopf rechts daneben zur Auswahl einer Klangdatei und zur Einstellung der Lautstärke und Wiederholung. Wenn Sie mit der Maus über den Knopf fahren, zeigt ein Kurztipp an, welche Datei derzeit ausgewählt ist.

      Im Klangdatei-Dialog:

      • Geben Sie die Adresse der Klangdatei in das Textfeld ein, oder benutzen Sie den Knopf daneben, um mit der Dateiauswahl zu arbeiten. Sie können die ausgewählte Datei anhören, indem Sie den Abspielknopf links neben dem Textfeld betätigen. Wird ein Klang abgespielt, können Sie mit diesem Knopf die Wiedergabe anhalten.

      • Aktivieren Sie Wiederholen, um die Klangdatei kontinuierlich abzuspielen, solange die Erinnerung angezeigt wird. (Das Fenster der Erinnerungsmeldung enthält einen Knopf zum Stummschalten, falls Sie Ruhe möchten, die Erinnerung aber weiterhin angezeigt werden soll.)

      • Aktivieren Sie Lautstärke einstellen und regeln Sie mit dem Schieberegler die Lautstärke, mit der die Klangdatei wiedergegeben werden soll.

      • Wenn Sie es wünschen, kann der Klang auch langsam eingeblendet werden. Das bedeutet, dass die Klangdatei zuerst leise angespielt wird und die Lautstärke dann Schritt für Schritt erhöht wird. Die endgültige Lautstärke ist die, die Sie mit dem Schieberegler für die Lautstärke festgelegt haben. Um diese Funktion zu aktivieren, machen Sie ein Häkchen bei Einblenden und geben den Zeitraum in Sekunden unter Einblendedauer ein. Außerdem müssen Sie noch den Schieberegler für die Anfangslautstärke einstellen.

      Tipp

      Mit Hilfe des Knopfes Versuchen können Sie die gewählte Lautstärke testen.

  • Mit dem Knopf Schriftart & Farbe können Sie die Schriftart sowie Vorder- und Hintergrundfarbe für die Erinnungsmeldung auswählen. Markieren Sie das Feld Standardschrift benutzen, wenn die Meldung in der zum Zeitpunkt der Anzeige der Meldung eingestellten Standardschrift angezeigt werden soll. Möchten Sie die Nachricht in einer bestimmten Schriftart anzeigen lassen, entfernen Sie die Markierung des Ankreuzfeldes Standardschrift benutzen. Die Standardschrift und -farben können im Einrichtungsdialog eingestellt werden.

    Die ausgewählten Farben werden dann im Eingabefeld für die Textnachricht angezeigt.

  • Mit der Einstellung Anzeigemethode können Sie das Verhalten beim Auslösen der Erinnerung einstellen. Wählen Sie:

    • Fenster zur Anzeige der Erinnerung in einem eigenen Fenster. Mit dieser Einstellung stehen Ihnen alle Optionen für das Einrichten einer Erinnerung zur Verfügung.

    • Benachrichtigung, um das Standard-Benachrichtigungssystem für die Anzeige der Erinnerung zu benutzen. Wegen der Einschränkungen des Benachrichtigungssystems können folgende Einstellungen für Erinnerungen mit Benachrichtigungen nicht verwendet werden: Schrift und Farbe, Auswahl einer Audiodatei für eine Erinnerung, Bestätigung der Zurkenntnisnahme einer Erinnerung und automatisches Schließen der Anzeige beim Ablauf verspäteter Erinnerungen.

    Im Abschnitt Anzeige von Erinnerungsnachrichten finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

  • Mit dem Knopf Besondere Aktionen ... können Sie Shell-Befehle angeben, die vor oder nach dem Auslösen der Erinnerung ausgeführt werden:

    • In das Feld Vorab-Aktion für Erinnerung: geben Sie den Shell-Befehl ein, der vor dem Auslösen der Erinnerung ausgeführt werden soll. Beachten Sie, dass KAlarm wartet, bis der Befehl vollständig ausgeführt wurde, bevor die Erinnerung angezeigt wird.

      Eine Aktion vor der Erinnerung wird nur einmal ausgeführt, wenn die Erinnerungsnachricht erstmals angezeigt wird; auch, wenn eine Voraberinnerung durch die eigentliche Erinnerungsnachricht ersetzt wird. Der Befehl wird unter den folgenden Umständen nicht ausgeführt:

      • Wenn eine Voraberinnerung angezeigt wird.

      • Wenn die Nachricht erneut angezeigt wird, nachdem die Erinnerung aufgeschoben wurde, es sei denn Für verschobene Erinnerungen ausführen ist aktiviert.

      • Wenn die Erinnerung fällig wurde während Sie sich abgemeldet haben und bei der nächsten Anmeldung erneut ausgelöst wird.

      • Wenn eine wiederkehrende Erinnerung ausgeführt wird, aber noch eine Nachricht (oder eine aufgeschobene Nachricht) einer vorangegangenen Erinnerung angezeigt wird. Mit anderen Worten, wenn eine frühere Erinnerungsnachricht noch nicht bestätigt wurde.

      Mit der Aktion vor der Erinnerung kann eingestellt werden, ob die Nachricht für die Erinnerung angezeigt wird.

      • Wählen Sie Erinnerung bei Fehler aussetzen, dann wird die Erinnerung verworfen, wenn der Befehl vor der Erinnerung mit einem Fehler beendet wurde. Damit verhindern Sie, dass die Erinnerungsnachricht angezeigt und die Aktion nach der Erinnerung ausgeführt wird.

      • Wenn der Befehl vor der Erinnerung mit einem Fehler beendet wurde, wird normalerweise eine Fehlermeldung und ein Hinweis darauf in der Erinnerungsliste angezeigt. Diese Benachrichtigungen können mit der Auswahl von Keine Erinnerung bei Fehlern unterdrückt werden.

    • Geben Sie im Abschnitt Aktion nach der Erinnerung: einen Shell-Befehl ein, der ausgeführt wird, wenn Sie die Erinnerung (entweder über den mit Schließen beschrifteten Knopf oder dem Schließen-Knopf in der Titelleiste) bestätigt haben. Der Befehl wird unter den folgenden Umständen nicht ausgeführt:

      • Wenn eine Voraberinnerung geschlossen wird.

      • Wenn Sie die Erinnerung aufschieben, außer, wenn die aufgeschobene Erinnerung schließlich bestätigt wird.

      • Wenn die Erinnerungsnachricht durch eine Abmeldung geschlossen wird.

    Lesen Sie die unten stehende Beschreibung zu Befehls-Erinnerungen um zu erfahren, wie Shell-Befehle ausgeführt werden.

Befehls-Erinnerungen

Befehls-Erinnerungen führen einen Befehls aus, ohne eine Nachricht anzuzeigen.

Anmerkung

Dieser Erinnerungstyp ist nicht verfügbar, wenn KDE im Kiosk-Modus läuft.

Wenn der Befehl ausgeführt wird, enthält die Umgebungsvariable KALARM_UID die Termin-UID der Erinnerung. Wenn der Befehl im Bearbeitungsdialog für Erinnerungen durch Drücken von Versuchen ausgeführt wird, ist KALARM_UID bei neuen oder gerade geänderten Erinnerungen leer, da der Erinnerung erst beim Speichern in den Kalender eine UID zugewiesen wird.

Für Befehls-Erinnerungen gibt es folgende Einstellungen:

  • Das Ankreuzfeld Skript statt Befehl verwenden ermöglicht Ihnen die Wahl, ob Sie einen Shell-Befehl oder ein ganzes Skript eingeben möchten.

    Wenn diese Option nicht markiert ist, können Sie einen einzelnen Shell-Befehl eingeben. Der Befehl wird zur Ausführung an die Standard-Shell übergeben (definiert durch die Umgebungsvariable SHELL) und kann alle Optionen, Parameter, Pipes usw. enthalten, die von der Shell auf einer Befehlszeile akzeptiert werden.

    Wenn diese Option markiert ist, können Sie ein auszuführendes Skript eingeben. Denken Sie daran, in der ersten Zeile z. B. #!/bin/bash einzugeben, um die auszuführende Shell anzugeben.

  • Wenn der Befehl mit einem Fehler beendet wurde, wird normalerweise eine Fehlermeldung und ein Hinweis darauf in der Erinnerungsliste angezeigt. Diese Benachrichtigung kann mit der Auswahl von Keine Benachrichtigung bei Fehlern unterdrückt werden.

  • Im Abschnitt Ausgabe des Befehls können Sie angeben, was mit den Ausgaben des Befehls geschehen soll.

    • Wählen Sie Im Terminal ausführen, so wird der Befehl in einem Befehlsfenster ausgeführt. Das Terminal-Programm kann im Einrichtungsdialog ausgewählt werden.

    • Wählen Sie In Datei speichern, um die Ausgaben des Befehls in eine Datei zu speichern. Der Ausgabe wird ein Präfix vorangestellt, dem Sie die geplante Ausführungszeit entnehmen können. Die gesamten Ausgaben werden an den möglicherweise schon bestehenden Dateiinhalt angehängt. Geben Sie den Dateinamen in das darunterliegende Feld ein oder benutzen Sie den Knopf rechts neben dem Feld, um eine Datei über den Dialog auszuwählen.

    • Wählen Sie Verwerfen um die gesamte Ausgabe des Befehls zu ignorieren.

E-Mail-Erinnerungen

Mit E-Mail-Erinnerungen wird nur eine E-Mail versendet, es wird keine Nachricht für die Erinnerung angezeigt.

Geben Sie die Adressen der Empfänger, den Betreff und den Text der E-Mail in die entsprechenden Eingabefelder ein. Mit dem Knopf neben dem Eingabefeld für die Empfänger können Sie das Adressbuch von KDE aufrufen und darin aufgeführte Empfänger auswählen. Anhänge können Sie über den Knopf Hinzufügen ... auswählen. Beachten Sie, dass Anhänge bei Fälligkeit der Erinnerung noch vorhanden sein müssen. Es wird keine Kopie der betreffenden Datei angelegt, wenn die Erinnerung angelegt wird. Um einen Anhang zu entfernen, markieren Sie ihn in der Liste und drücken Sie den Knopf Entfernen.

Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Aus der Liste Von können Sie eine KMail-Identität auswählen, die als Absender der E-Mail eingestellt wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn im Einrichtungsdialog die Option KMail-Identitäten verwenden gewählt ist. Ansonsten wird die im Einrichtungsdialog voreingestellte E-Mail-Adresse als Absender verwendet.

  • Markieren Sie das Ankreuzfeld Blindkopie an eigenes Postfach senden, wenn Sie bei Fälligkeit der Erinnerung eine Blindkopie der versendeten E-Mail erhalten wollen. Die E-Mail-Adresse, an die die Blindkopie verschickt wird, können Sie im Einrichtungsdialog festlegen. Als Vorgabe wird Ihre E-Mail-Adresse aus KMail oder den Systemeinstellungen verwendet.

Audio-Erinnerung

Mit Audio-Erinnerungen wird nur eine Audiodatei abgespielt, es wird keine Nachricht für die Erinnerung angezeigt.

Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Geben Sie den Namen oder die Adresse der Klangdatei an oder benutzen Sie den Knopf neben den Eingabefeld, um einen Dateiauswahldialog zu öffnen.

  • Ist die Einstellung Wiederholen aktiv, wird die Audiodatei solange abgespielt, bis die Wiedergabe angehalten wird. Diese Aktion Wiedergabe anhalten finden Sie im Menü Aktionen und auch im Kontextmenü, das durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Systemabschnitt der Kontrollleiste geöffnet wird. Sie können auch einen globalen Kurzbefehl für diese Aktion festlegen.

  • Aktivieren Sie Lautstärke einstellen und regeln Sie mit dem Schieberegler die Lautstärke, mit der die Klangdatei wiedergegeben werden soll.

  • Wenn Sie es wünschen, kann der Klang auch langsam eingeblendet werden. Das bedeutet, dass die Klangdatei zuerst leise angespielt wird und die Lautstärke dann Schritt für Schritt erhöht wird. Die endgültige Lautstärke ist die, die Sie mit dem Schieberegler für die Lautstärke festgelegt haben. Um diese Funktion zu aktivieren, machen Sie ein Häkchen bei Einblenden und geben den Zeitraum in Sekunden unter Einblendedauer ein. Außerdem müssen Sie noch den Schieberegler für die Anfangslautstärke einstellen.

Verschiebung

Handelt es sich um eine wiederkehrende Erinnerung, die bei ihrer letzten Fälligkeit verschoben wurde, zeigt das Listenfeld Verschobene Erinnerung die verschobene Fälligkeitszeit an. Mit Hilfe von Ändern ... können Sie die verschobene Zeit ändern oder die Verschiebung aufheben.

Zeit

Im Abschnitt Zeit steht Folgendes zur Auswahl:

  • Zeitpunkt, um Datum und Zeit einzutragen, zu der die Erinnerung ausgelöst werden soll. Wollen Sie lediglich ein Datum festlegen, müssen Sie zusätzlich das Ankreuzfeld Keine Zeit festgelegt markieren. Die Erinnerung wird dann bei nächster Gelegenheit zum eingestellten Tagesbeginn ausgelöst. Die Einrichtung des Tagesbeginns wird im Einrichtungsdialog von KAlarm beschrieben.

    Bei einmaligen Erinnerungen muss die eingegebene Fälligkeit in der Zukunft liegen. Wenn Sie nur ein Datum ohne festgelegte Zeit eingeben, ist der heutige Tag oder ein späteres Datum möglich. Bei wiederkehrenden Erinnerungen bestehen diese Beschränkungen nicht. Der Zeitpunkt der Erinnerung wird automatisch auf die nächste Fälligkeit verschoben.

  • Zeit ab jetzt, um einzutragen nach welchem Zeitintervall vom Zeitpunkt der Eingabe (in Stunden und Minuten) die Erinnerung ausgelöst werden soll.

Für die Erinnerung kann bei Bedarf eine Zeitzone eingestellt werden. Dieser Wert wird dann für alle Daten und Zeiten der Erinnerung benutzt, auch für Wiederholungen und Ausnahmen von Daten und Zeiten. Normalerweise sollten die Einstellungen hier unverändert bleiben.

Die Einstellungen für die Zeitzone werden nur dann angezeigt, wenn die ausgewählte Zeitzone von der Einstellung im Einrichtungsdialog abweicht oder wenn Sie auf den Knopf Zeitzone klicken ....

  • Im Auswahlfeld kann die Zeitzone für die Erinnerung eingestellt werden. Als Zeitzone wird hier bei einer neuen Erinnerung die Einstellung aus dem Einrichtungsdialog übernommen, das ist als Standard die für den Rechner eingestellte Zeitzone.

  • Wählen Sie Systemzeitzone, wenn die lokale Zeit des Rechners benutzt werden soll, auf dem KAlarm zum Zeitpunkt der Ausführung läuft.

Erinnerung

Markieren Sie das Ankreuzfeld Erinnerung, wenn Sie vor oder nach einer Erinnerung auf die Fälligkeit aufmerksam gemacht werden wollen. Die Einstellung gilt auch für Wiederholungen der Erinnerung, auch wenn hier zu berücksichtigen ist, dass die hier angegebene Zeitspanne nicht die Wiederholungsperiode überschreiten kann. Über die Eingabeelemente rechts neben dem Ankreuzfeld können Sie einstellen, wie weit im Voraus oder im Nachhinein die Meldung erfolgen soll.

Anmerkung

Erinnerungen werden nicht für zusätzliche Wiederholungen, sondern nur für die Hauptwiederholung angezeigt.

Wenn sich die Erinnerung wiederholt, die Voraberinnerung aber nur einmal ausgelöst werden soll, dann markieren Sie das Ankreuzfeld Voraberinnerung nur für das erste Auftreten. Wenn das Ankreuzfeld nicht markiert ist, muss der Zeitraum für eine Voraberinnerung geringer als die Wiederholungsperiode sein.

Abbruch

Die Optionen zum Abbruch bei Verspätung legen fest, wie mit Erinnerungen zu verfahren ist, die erst nach ihrer Fälligkeit ausgelöst werden können:

  • Das Ankreuzfeld Ignorieren bei Überfälligkeit bestimmt, was geschieht, wenn die Erinnerung nicht zum Zeitpunkt der Fälligkeit ausgelöst werden kann.

    Markieren Sie dieses Ankreuzfeld, um die Erinnerung abzubrechen, falls sie nicht innerhalb der angegebenen Zeit nach der Fälligkeit ausgelöst werden kann. Die Zeitspanne wird mit den Kontrollelementen neben dem Ankreuzfeld eingestellt. Wenn Sie beispielsweise eine Zeitspanne von einer Stunde einstellen, so wird die Erinnerung noch bis zu einer Stunde nach ihrer Fälligkeit ausgelöst. Falls auch diese Stunden überschritten wird, so wird die Erinnerung abgebrochen und somit nicht ausgelöst.

    Anmerkung

    Bei Erinnerungen ohne Zeitangabe (d. h. bei denen das Ankreuzfeld Keine Zeit festgelegt markiert ist), wird die Verspätung vom Beginn des Tages an errechnet.

    Wenn Sie dieses Ankreuzfeld nicht markieren, so wird die Erinnerung ausgelöst, sobald es nach der Fälligkeit möglich ist; ganz egal wie groß die Verspätung ist.

    Anmerkung

    Eine Erinnerungsmeldung kann nur dann angezeigt werden, wenn Sie angemeldet sind und sowohl die grafische Oberfläche als auch KAlarm ausgeführt werden.

  • Markieren Sie das Ankreuzfeld Fenster nach dieser Zeitspanne automatisch schließen, so wird das Fenster mit der Erinnerungsmeldung automatisch geschlossen, falls es nach der Verspätungs-Zeitspanne immer noch angezeigt wird.

Wiederholung

Auf der Karteikarte Wiederholung kann eingestellt werden, ob und wie oft eine Erinnerung wiederholt werden soll.

Anmerkung

Das zugrundeliegende Wiederholungsintervall der Erinnerung wird zur besseren Übersicht auf dem Karteireiter der Karte Wiederholung mit dargestellt. Zuerst wird das Wiederholungsintervall, dann das Zusatz-Wiederholungsintervall angezeigt, das durch Klicken auf den Knopf Zusatz-Wiederholung eingegeben werden kann.

Unter Wiederholungsregeln können Sie den Typ der Wiederholung oder das Wiederholungsintervall wie folgt festlegen:

  • Soll die Erinnerung nur einmal ausgelöst werden, wählen Sie Keine Wiederholung.

  • Wählen Sie beim Anmelden, um die Erinnerung bei jeder Anmeldung bis zum festgelegten Zeitpunkt zu wiederholen. Eine solche Erinnerung wird auch fällig, wenn Sie KAlarm neu starten.

  • Zur Einstellung eines regelmäßigen Wiederholungsintervalls wählen Sie einen der entsprechenden Wiederholungstypen aus und stellen Sie im Drehfeld Wiederholung alle das gewünschte Intervall ein. Um beispielsweise eine vierzehntägige Wiederholung einzustellen, wählen Sie als Typ täglich aus und stellen das Intervall auf den Wert 14. Dasselbe erreichen Sie durch Auswahl des Typs wöchentlich und Einstellung des Intervalls auf den Wert 2. Abhängig vom gewählten Typ stehen weitere Optionen bereit:

    • Bei wöchentlicher Wiederholung können Sie den oder die gewünschten Wochentage auswählen.

    • Bei einer monatlichen Wiederholung können Sie zwischen einem festen Datum oder einem Wochentag als Bezugspunkt wählen (z. B. am zweiten Dienstag).

    • Bei einer jährlichen Wiederholung können Sie zwischen einem festen Datum oder einer fester Position in einem Monat (z. B. der letzte Samstag im Mai) wählen.

      Wenn Sie jährlich wiederkehrende Erinnerungen für den 29. Februar festlegen, können Sie angeben, wie diese in den Jahren behandelt werden, die keine Schaltjahre sind. Die folgenden Optionen stehen für Erinnerungen für den 29.Februar in Nicht-Schaltjahren zur Verfügung:

      • Kein: Die Erinnerungsmeldung wird in Schaltjahren am 29. Februar ausgelöst, in allen anderen Jahren wird die Erinnerungsmeldung ausgesetzt.

      • 28. Februar: Die Erinnerungsmeldung wird in Schaltjahren am 29. Februar ausgelöst, in allen anderen Jahren am 28. Februar.

      • 1. März: Die Erinnerungsmeldung wird in Schaltjahren am 29. Februar ausgelöst, in allen anderen Jahren am 1. März.

    Tipp

    Möchten Sie eine tägliche Erinnerung nur an Werktagen ausführen lassen, wählen Sie wöchentliche Wiederholung und markieren nur die Werktage als Fälligkeit.

Im Abschnitt Wiederholung endet wird der Zeitraum, in dem die Wiederholung erfolgen soll wie folgt festgelegt:

  • Wählen Sie Nie, wenn der Zeitraum der Wiederholung unbegrenzt sein soll.

  • Wählen Sie nach:, um eine festgelegt Anzahl von Wiederholungen einzustellen.

  • Wählen Sie am:, um einen festen Zeitpunkt anzugeben, zu dem die Wiederholung enden soll. Für diesen Zeitpunkt wird die gleiche Zeitzone wie für die Startzeit der Erinnerung verwendet.

    Anmerkung

    Enddatum und -Zeit legen nur fest, wann die letzte Hauptwiederholung stattfindet. Gibt es zu der Erinnerung auch Zusatz-Wiederholungen, werden diese unabhängig vom Enddatum auch noch nach der letzten Hauptwiederholung ausgelöst.

Im Bereich Ausnahmen können bestimmte Daten oder Zeiten von der eingestellten Wiederholung der Erinnerung ausgeschlossen werden. Diese Einstellungsmöglichkeiten werden nur im erweiterten Dialog angezeigt, klicken Sie dazu auf Mehr Optionen.

  • Eine Liste der Ausnahmen wird links angezeigt. Um eine Ausnahme hinzuzufügen, geben Sie im Eingabefeld rechts ein Datum ein und drücken Sie den Knopf Hinzufügen. Um eine Ausnahme zu bearbeiten drücken Sie den Knopf Ändern. Das Löschen einer Ausnahme erfolgt über Markieren des Eintrags in der Liste und Drücken des Knopfes Löschen.

  • Wählen Sie Feiertage ausschließen, um Erinnerungen an Feiertagen nicht auszulösen. Damit wird eine Erinnerung an Feiertagen verworfen. Die Feiertage für ein Land oder eine Region können im Einrichtungsdialog eingegeben werden.

  • Die Fälligkeit einer Erinnerung kann auf Arbeitszeiten begrenzt werden, indem Sie Nur während Arbeits-Bürozeiten auswählen. Damit wird eine Erinnerung außerhalb der Arbeitszeiten nicht ausgelöst. Arbeitstage und -zeiten können im Einrichtungsdialog eingegeben werden.

Zusatz-Wiederholung

Sie können die Zusatz-Wiederholung dazu verwenden, um eine Wiederholung innerhalb einer Wiederholung einzurichten. Jedes Mal wenn die Wiederholung einer Erinnerung fällig wird, wird sie so oft wiederholt, wie Sie es in der Zusatz-Wiederholung festgelegt haben. So könnten Sie z. B. eine Wiederholung für jeden Donnerstag Nachmittag stündlich bis 18 Uhr einrichten: Stellen Sie eine Wiederholung jeden Donnerstag um 12:00 Uhr ein. Danach richten Sie eine zusätzliche stündliche Wiederholung mit der Anzahl 6 oder einer Dauer von 6 Stunden ein.

Mit dem Klicken auf den Knopf Zusatz-Wiederholung öffnen Sie einen Dialog. Wählen Sie hier Wiederholung alle um die Wiederholung ein- oder auszuschalten. Ist diese Einstellung aktiviert, richten Sie die Wiederholung wie folgt ein:

  • Geben Sie das Zeitintervall zwischen den Wiederholungen mit den Kontrollen rechts daneben ein. Wählen Sie zuerst die gewünschte Zeiteinheit (z. B. Tage) und geben Sie dann die entsprechende Anzahl ein.

  • Geben Sie entweder die Anzahl der Wiederholungen oder die Dauer ein:

    • Wählen Sie Anzahl der Erinnerungen um anzugeben, wie oft die Erinnerung nach der ersten Erinnerung noch ausgelöst werden soll. Wenn die Erinnerung insgesamt 4-mal, d. h. 3-mal zusätzlich zu der eigentlichen Erinnerung wiederholt werden soll, so geben Sie hier 3 ein.

    • Wählen Sie Dauer um eine Gesamtzeit anzugeben, in der die Erinnerungen wiederholt werden sollen. Die Dauer muss ein Vielfaches der Wiederholungszeit sein und wird beim Klick auf Ok automatisch entsprechend abgerundet.

Anmerkung

Um zu verhindern, dass sich Zusatzwiederholungen für die gleiche Erinnerung überschneiden, wird die Dauer der Zusatzwiederholung auf den größten Zeitraum der eigentlichen Wiederholung begrenzt. Jedesmal wenn die Erinnerung mit der Hauptwiederholung ausgelöst wird, dann wird jede noch fällige Zusatzwiederholung für die letzte Hauptwiederholung verworfen.

Andere Optionen

Für Anzeige-Erinnerungen können Sie mit dem Ankreuzfeld Zurkenntnisnahme der Erinnungsmeldung bestätigen festlegen, ob Sie beim Schließen der Erinnungsmeldung die Zurkenntnisnahme der Meldung bestätigen müssen. Dies bietet einen gewissen Schutz gegen das versehentliche Bestätigen einer Erinnerung.

Markieren Sie In KOrganizer anzeigen, um die Erinnerung auch im aktiven Kalender von KOrganizer einzutragen. So können Sie Erinnerungen in KOrganizer verfolgen und dennoch von den erweiterten Funktionen von KAlarm profitieren.

Anmerkung

Wenn Sie die Erinnerung zu einem späteren Zeitpunkt löschen oder bearbeiten, so wird die Änderung automatisch mit KOrganizer abgeglichen. Wenn Sie allerdings eine Änderung an der Erinnerung in KOrganizer vornehmen, wird sich die Änderung nicht in KAlarm widerspiegeln.

Benutzen Sie den Knopf Vorlage laden ... um eine Vorlage für die Erinnerung auszuwählen. Das Vorgehen wird im Abschnitt Erstellen und Bearbeiten einer Erinnerung beschrieben.

Drücken Sie dann Versuchen, um die Erinnerung zu testen und zu sehen, ob alles einwandfrei funktioniert. Die Erinnerung wird genauso ausgeführt als wäre sie auf herkömmlichem Weg ausgelöst worden. Bei einer Audio-Erinnerung drücken Sie Versuchen noch einmal. um die Wiedergabe anzuhalten.

Durch Klicken auf OK wird die Erinnerung zur Liste der festgelegten Erinnerungen hinzugefügt. Beachten Sie, dass der Knopf OK erst nach der ersten Änderung aktiviert ist.