

Unter dem Menüpunkt -> können Sie ASCII-Formeln bearbeiten, die Sie aus anderen Programmen wie Scilab kopiert haben, und diese direkt in mathematische Symbole umwandeln. Das soll an einem Beispiel verdeutlicht werden. Unten sehen Sie ein Bildschirmfoto von INRIA Scilab.

Kopieren Sie den Text, der mit x*sin(30*x) beginnt, in die Zwischenablage und fügen Sie ihn wie unten gezeigt in den Formeleditor ein:

Klicken Sie nun auf . Der Formeleditor meldet einen Fehler beim Einlesen. Das bedeutet, eines der Symbole in der Formel wurde nicht erkannt. An der gezeigten Formel sehen Sie, dass das Symbol für Pi nicht korrekt dargestellt wird. Das % muss entfernt werden. Danach kann KFormula die Formel, wie unten gezeigt, korrekt darstellen.

Der Formeleditor akzeptiert die meisten mathematischen Ausdrücke aus C, wie z. B. die Runge-Kutta-Formeln unten:
void derivs(float x, float y[], float dydx[])
{
dydx[1] = y[2];
dydx[2] = -0.8*x*y[2] - sin(x)*y[1];
}dydx[1] bezeichnet die erste Ableitung und dydx[2] die zweite Ableitung. Nach dem Kopieren müssen diese Ausdrücke der Formel mit KFormula bearbeitet werden. Das Beispiel zeigt, auf welche Art die Formeln verändert werden müssen. Fügen Sie zunächst den Ausdruck unten in den Formeleditor ein.

Entfernen Sie zunächst die [ ] und lassen Sie nur die „y“ übrig.

Klicken Sie jetzt auf und platzieren Sie den Cursor neben eines der y und löschen Sie es. Fügen Sie die unten gezeigten Symbole ein.

Nicht jeder Ausdruck, den KFormula verarbeiten kann, ist ein gültiger C-Ausdruck. Der folgende Ausdruck mit Indizes oben zum Beispiel ist keiner:

Dies wird als ()**() dargestellt. Das ist keine gültige C-Syntax für Potenzierung. Ähnlich wird die 1x2-Matrix als ()/() dargestellt, was in C kein gültiges Array ist.