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Multimedia unter KDE
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Kapitel 8. Multimedia unter KDE

Inhaltsverzeichnis

Wechseldatenträger
Automatisches Einbinden
Einbinden
Musikstücke abspielen
Abspielprogramme für Musik
CDs digital auslesen mit KDE
Zutaten
Rezept
Filme abspielen

Wechseldatenträger

Edward Haven

Wenn Sie in KDE ein Gerät benutzen wollen, egal ob es eine Wechselmedium ist oder nicht, muss es zunächst eingebunden werden. Wenn ein Gerät eingebunden wird, erhält KDE alle nötigen Informationen über das Gerät: wie es zu lesen ist, wie Informationen darauf abgelegt werden und vieles mehr.

Nachdem wir jetzt verstanden haben, was man unter dem Einbinden eines Geräts versteht, wollen wir uns ansehen, wie man ein Gerät einbindet. Die Benutzung eines Geräts wird vom Betriebssystem kontrolliert, und es ist wichtig, dass Ihr Betriebssystem Werkzeuge zur Verwaltung der Geräte besitzt. KDE kann Geräte auch automatisch unter Verwendung von HAL (Hardware Abstraction Layer) einbinden. Ihre Distribution sollte HAL bereits automatisch eingerichtet haben, falls nicht, schauen Sie in der Dokumentation Ihrer Distribution nach.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Liste der Gerätemedien zu erhalten: Wählen Sie die für Sie passendste:

  • Geben Sie in der Adressleiste von Konqueror media:/ oder system:/media ein.

  • Klicken Sie in der Navigationsleiste von Konqueror auf die Karteikarte KDE-Dienste, dann auf Speichermedien.

  • Wählen Sie im Menü von Konqueror Gehe zu->Speichermedien.

  • Klicken Sie auf das Arbeitsflächensymbol System und dann im Fenster, das erscheint, auf Speichermedien.

Die Adresse Speichermedien (auch als Protokoll media:/ bekannt) zeigt alle von KDE erkannten Geräte an, darunter Festplatten, CD und DVD-Laufwerke, sowie USB- und Firewire-Geräte, vorausgesetzt Ihre Distribution ist so eingerichtet, dass Sie KDE diese Geräte korrekt übermittelt.

Sie können KDE auch so einrichten, dass auf der Arbeitsfläche ein Geräte-Symbol angezeigt wird. Um diese Funktion einzurichten, wählen Sie im Kontrollzentrum Arbeitsfläche+Verhalten und wechseln Sie zur Karteikarte Gerätesymbole. Die Aktion Geräte-Symbol kann zum Anzeigen von eingebundenen und nicht eingebundenen Geräten verwendet werden oder nur dann ein Geräte-Symbol anzeigen, wenn ein Medium gefunden und automatisch eingebunden (sofern diese Funktion eingerichtet ist) wurde. Für letztere Einstellung entfernen Sie die Markierung der Ankreuzfelder bei den Einträgen für nicht eingebundene Geräte.

Automatisches Einbinden

Seit KDE 3.5 können Geräte automatisch eingebunden werden. Das bedeutet, Sie müssen das Wechselmedium nur noch einlegen. KDE öffnet daraufhin einen Dialog, der abfragt, was mit dem Medium geschehen soll. Um die Liste der möglichen Optionen einzurichten, öffnen Sie das KDE-Kontrollzentrum und gehen Sie zu Angeschlossene Geräte+Speichermedien. Hier können Sie Programme zur Liste der Geräte hinzufügen oder entfernen.

Die Funktion zum automatischen Einbinden ist nur verfügbar, wenn dbus, hal und udev installiert und der Kernel entsprechend konfiguriert ist. Um herauszufinden, ob diese Prozesse auf Ihrem System laufen, suchen Sie in der Prozessliste von KSysguard nach hald, dbus-daemon und udevd. Diese Prozesse gehören nicht zum Lieferumfang von KDE. Suchen Sie danach in Ihrer Distribution.

Weiterführende Informationen

Einbinden

Wenn Ihr System das automatische Einbinden nicht unterstützt, ist KDE so eingerichtet, dass Geräte eingebunden werden, für die der aktuelle Benutzer die Rechte besitzt. Wird ein Gerät als Root-Partition( d. h./) eingebunden und Sie melden Sich als normaler Benutzer bei KDE an, können Sie es nicht Einbinden oder die Einbindung lösen ohne zuvor die nötigen Rechte zu erhalten. Um die nötigen Rechte für das Einbinden eines Geräts zu überprüfen, sehen Sie in /etc/fstab nach.

Um in KDE Geräte manuell einzubinden oder die Einbindung zu lösen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerätesymbol in media:/ oder auf der Arbeitsfläche klicken und Laufwerk einbinden oder Einbindung lösen wählen. Bei Wechselmedien können Sie die Einbindung auch sicher über Gerät entfernen lösen. KDE setzt voraus, dass das Gerät in /etc/fstab eingerichtet ist.

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