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CDs digital auslesen mit KDE
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CDs digital auslesen mit KDE

Deepak Sarda

Der normale Weg, um Audio-CDs in MP3-Dateien oder OGG-Dateien umzuwandeln, besteht darin, ein Programm wie iTunes®, Winamp oder KDEs KAudioCreator zu verwenden. Aber wenn man beim Gewöhnlichen bleibt, wo bleibt da der Spaß? In diesem Artikel werde ich zeigen, wie Sie CDs auf außergewöhnliche Weise auslesen können, um, naja, sich außergewöhnlich zu fühlen. ;-)

Zutaten

Was braucht man um cool zu sein? Ein Standard-KDE ohne besondere Extras ist in der Lage CDs auszulesen. Allerdings werden zum Umwandeln die jeweiligen Kodierungsbibliotheken und -programme benötigt. Derzeit werden die Formate Ogg Vorbis, MP3 und FLAC unterstützt. Dafür müssen libogg, lame bzw. flac installiert sein. Wie diese genau installiert werden, hängt von der verwendeten Distribution ab. Bitte lesen Sie dafür die entsprechende Dokumentation.

Nachdem die gewünschten Kodierungsmöglichkeiten installiert sind, öffnen Sie das KDE-Kontrollzentrum, wählen Sound & Multimedia->Audio-CDs und passen die Einstellungen auf den verschiedenen Karteikarten Ihren Wünschen gemäß an. Natürlich können die Einstellungen auch so bleiben, jedoch ist es günstig, wenn man weiß, was alles angeboten wird. Auch unter Sound & Multimedia->CDDB können Einstellungen angepasst werden. CDDB steht für CD-Datenbank bzw. Compact Disc Database. Damit können Sie unter KDE die Künstler-/Album-/Titel-Informationen der CDs aus dem Internet laden. Diese Daten werden auch dazu genutzt, die Meta-Informationen für die MP3- oder Ogg-Dateien zu füllen.



Rezept

Ohne lange weitere Vorbereitungen soll jetzt der Spaß anfangen. Als erstes muss natürlich die auszulesende CD in das Laufwerk gelegt werden. Dann starten Sie Konqueror und wählen im Navigationsbereich die KDE-Dienste aus. Der Navigationsbereich ist auf der linken Seite des Fensters, wie in der Grafik unten zu sehen ist. Wenn dieser Bereich bei Ihnen nicht angezeigt wird, so können Sie dies mit der Taste F9 ändern.



Nach einem Klick auf den Audio-CD-Browser und eventuell ein paar Sekunden Wartezeit werden Ordner sichtbar, die Sie durchsuchen können. Die benötigte Zeit, kommt von der Suche nach Informationen in den CDDB-Datenbanken, die vorhin konfiguriert werden konnten.

Die Abbildung unten zeigt den Inhalt des Ogg-Vorbis-Ordners. Er zeigt alle Titel im Ogg-Format, sogar mit der Größe! Aber wir wissen ja, dass Audio-CDs keine Ogg-Dateien enthalten, was also passiert hier?



Alle Ordner, die Sie für die Audio-CD sehen sind nur virtuelle Ordner. Sie zeigen den Inhalt sozusagen durch verschiedene Filter. Wenn Sie also den Ordner Ogg Vorbis öffnen wird der Inhalt sichtbar, als wenn er im Ogg-Format gespeichert worden wäre. In den verschiedenen anderen Ordnern sind MP3-, FLAC- und WAV-Repräsentationen des CD-Inhalts zu sehen. Auch die geschätzten Größen in den verschiedenen Formaten werden angezeigt.

Wie also wird die CD nun ausgelesen und kodiert? Die Antwort können Sie wahrscheinlich schon erraten. Wenn Sie das gewünschte Format wissen, öffnen Sie den Ordner und kopieren die Dateien mit Kopieren und Einfügen in den Zielordner. Das ist alles! KDE startet dann das Auslesen und Kodieren während des Kopierens. Wenn Sie Dateien aus dem Ordner Gesamte CD kopieren, wird die ganze CD als ein langer Titel in eine Datei ausgelesen.



Weitere Informationen

  • Die Internetseite von amaroK (http://amarok.sf.net) hat aktuelle Nachrichten und Informationen über amaroK.

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