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Justierungsebenen
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Justierungsebenen

Justierungsebenen bestehen aus einem Filter und wahlweise einer Auswahl. Der Filtereffekt wird auf alle Ebenen angewandt, die sich in der aktuellen Gruppenebene unterhalb der Justierungsebene befinden. Der Vorteil ist, dass Effekte von Justierungsebenen nicht in die anderen Ebenen eingreifen. Die Daten des ursprünglichen Bildes bleiben erhalten.

Fast alle Filter in Krita können in einer Justierungsebene verwendet werden — sogar, wenn diese die Bildqualität vermindern. Z. B. konvertiert der Regentropfen-Filter in 8-bit-RGB, bevor er angewandt wird. Wenden Sie diesen Filter nun direkt auf eine 16-bit-L*a*b*-Ebene an, warnt Krita vor der Konvertierung, die dieser Filter verursacht. Nicht so bei Justierungsebenen: die Ursprungsdaten werden nicht verändert. Die Anwendung des Filters ist sicher.

Um zu verstehen, was mit den Farbräumen bei Justierungsebenen geschieht, müssen Sie verstehen, wie Krita Justierungsebenen rendert.

Justierungsebenen und Auswahlen

Wenn die derzeit aktive Ebene eine aktive Auswahl enthält, wird diese Auswahl kopiert und als Maske für die Justierungsebene verwendet. Ist keine Auswahl vorhanden, gibt es keine Maske und die Justierungsebene wird auf die gesamte Fläche der darunter liegenden Ebenen in dieser Gruppenebene angewandt. Es ist nicht möglich, einer Justierungsebene nachträglich eine Maske hinzuzufügen.

Existiert eine Maske in der Justierungsebene, können Sie diese Maske mit den normalen Malwerkzeugen und -verfahren bearbeiten.

Ein Hinweis zu Projektionen

Krita setzt die Ebenen von unten nach oben, innerhalb jeder Gruppenebene, zusammen. Das Gesamtbild — auch als Projektion bezeichnet — wird dann durch die Justierungebene gefiltert. Gibt es Ebenen oberhalb der Justierungsebene, werden diese über der Projektion zusammengesetzt. Krita konvertiert die Daten aller Ebenen vor dem Zusammensetzen. Ist die unterste Ebene ein Graustufenbild, werden vor dem Zusammensetzen alle Ebenen in Graustufenbilder konvertiert — was bedeutet, dass auch die Projektion der Justierungsebene in Graustufen sein wird.

Dadurch wird klar, warum Krita besser mit Ebenen über einer Justierungsebene arbeiten kann, die ihrerseits über einer komplexen Ebenenstruktur liegt: Krita arbeitet mit der Projektion und beachtet die Ebenen unter der Justierungsebene nicht, solange diese nicht verändert werden.

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