Der Erweiterte Hayes-Modem-Befehlssatz

Ampersand-Befehle

Tabelle B.2. Der Erweiterte Hayes-Modem-Befehlssatz

BefehlBeschreibungKommentar
&B0 oder &BVerzögerungsparameterAutomatische Verzögerung deaktivieren
&B1VerzögerungsparameterAutomatische Verzögerung aktivieren
&B2VerzögerungsparameterAutomatische Verzögerung wird aktiviert, aber falls innerhalb der Verzögerungszeit in S7 keine Verbesserung erfolgt, wird die Verbindung beendet
&C0 oder &C1Antwort erkennen (Carrier detect)Signal ist immer an
&C1Antwort erkennen (Carrier detect)Zeigt die entfernte Antwort an (normalerweise der Standard)
&D0 oder &DData Terminal Ready (DTR)Signal ignoriert (Das ist modemspezifisch, man muss im Handbuch für Informationen zu diesem Befehl nachlesen)
&D1Data Terminal Ready (DTR)Wenn das Signal DTR von An zu Aus wechselt, wechselt das Modem in den Befehlsmodus (nur einige Modems)
&D2Data Terminal Ready (DTR)Einige Modems beenden die Verbindung beim Wechsel von DTR von An zu Aus (das ist das übliche Standardverhalten)
&D3Data Terminal Ready (DTR)Bei DTR Verbindung beenden, Modem zurücksetzen und in den Befehlsmodus wechseln.
&F0 oder &FFabrikeinstellungen laden

Generische Hayes-kompatible Standardeinstellungen.

Dieser Befehl sollte in Initialisierungskette stehen, da die Befehle &F1-&F3 von Modem zu Modem variieren und die Ursache für Verbindungsprobleme sein können. (Da man niemals genau weiß, was das Modem der Marke X beim &F2-Befehl genau ändert.)

Auf der anderen Seite lohnt das Ausprobieren alternativer Werte, da einige Probleme statt mit einer komplizierten Init-Kette mit einem simplen &F2 gelöst werden können. Falls man mit dem Aufbau einer Init-Kette beginnt, sollte man mit einem &F und nicht mit der modemspezifischen Variante anfangen.

&F1FabrikeinstellungenFabrikeinstellungen für einen IBM-PC-kompatiblen Computer
&F2FabrikeinstellungenFabrikeinstellungen für einen Mac mit Software-Handshaking
&F3FabrikeinstellungenFabrikeinstellungen für einen Mac mit Hardware-Handshaking
&G0 oder &GWachtonWachtöne deaktivieren
&K0 oder &KLokale FlusskontrolleLokale Flusskontrolle deaktivieren
&K1Lokale FlusskontrolleLokale RTS/CTS-Hardware-Flusskontrolle aktivieren
&K2Lokale FlusskontrolleLokale XON/XOFF-Software-Flusskontrolle aktivieren
&K3Lokale FlusskontrolleLokale RTS/CTS-Hardware-Flusskontrolle aktivieren
&K4Lokale FlusskontrolleLokale XON/XOFF-Software-Flusskontrolle aktivieren
&L0 oder &LWahlmodusWahlmodus festlegen
&M0 oder &MFehlerkontrollmodusHier kann man asynchronen nicht-EC-Modus wählen (das gleiche wie &Q0)
&P0 oder &PPulswahlverhältnisIn den USA und Kanada wird bei Pulswahl ein Verhältnis von 39 % Wahl und 61 % Abbruch verwendet.
&P1PulswahlverhältnisIn Großbritannien und Hongkong wird bei Pulswahl ein Verhältnis von 33 % Wahl und 67 % Abbruch verwendet
&Q0 oder &QFehlerkontrollmodusAsynchroner nicht-EC-Modus. Keine Datenpufferung. ASB deaktiviert.
&Q5FehlerkontrollmodusWählt V.42 EC-Operation (erfordert Flusskontrolle)
&Q6FehlerkontrollmodusAsynchroner Modus mit ASB (erfordert Flusskontrolle)
&Q8FehlerkontrollmodusWählt alternatives EC-Protokoll (MNP)
&Q9FehlerkontrollmodusBedingte Datenkompression: V.42bis = ja, MNP5 = nein.
&S0 oder &SDSR-Aktion auswählenImmer an (Standard)
&S1DSR-Aktion auswählenFolgt der EIA-Spezifikation (Folgt aktiv dem Trägerton bis dieser verloren geht.)
&T0 oder &TSelbsttestBei einigen Modems wird ein modellspezifischer Selbsttest durchgeführt
&U0 oder &UTrellis-Code-ModulationAktiviert V.32 TCM
&U1Trellis-Code-ModulationDeaktiviert V.32 TCM
&V0 oder &V1Aktive(und häufig gespeichert) Profileinstellungen (oder ATI4) anzeigen
&W0 oder &WProfil speichernIm NVRAM (&W0, &W1 usw. bei mehreren Profilen). Einige Einstellungen können nicht gespeichert werden. Diese werden häufig beim Befehl &V oder ATI4 nicht angezeigt.
&Y0 oder &YStartkonfiguration auswählenProfil 0 laden (Standard)
&Y1Startkonfiguration auswählenProfil 1 laden
&Zn=xModem zurücksetzen und das gespeichert Profil Nummer n ladenBeachten Sie, dass alle Befehle nach dem &Z in der Zeile ignoriert werden.