Die Karteikarte Modems

Auf dieser Karteikarte werden alle eingerichteten Modems angezeigt. Sie können Modems hinzufügen, bearbeiten, kopieren und löschen.

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Die Karteikarte Gerät


Karteikarte Gerät

Karteikarte Gerät


Hier kann man ein Modem auswählen und einrichten.

Modemgerät

Wählen Sie das passende Gerät für Ihre Hardware.

/dev/ttys0

DOS oder Windows®-Benutzer kennen dies als COM1, COM2 ist /dev/ttyS1 und so weiter. Diese Geräte werden hauptsächlich unter Linux® benutzt.

/dev/cua0

Die erste serielle Schnittstelle (COM1). COM2 ist üblicherweise /dev/cua1 und so weiter. Diese Gerätenamen werden hauptsächlich auf BSD-Systemen, also FreeBSD, NetBSD und OpenBSD, verwendet. Ältere Versionen von Linux® könnten diese Gerätenamen ebenfalls verwenden, obwohl bereits vor einiger Zeit die Umbenennung auf /dev/ttySx erfolgte.

/dev/ttyI0

Unter Linux® gehört dieses zu internen ISDN-Karten. Diese Geräte emulieren ein gewöhnliches Hayes-kompatibles Modem. /dev/ttyI0 ist die erste, /dev/ttyI1 die zweite ISDN-Karte usw. Diese Geräte sind nur in der Linux®-Version vorhanden.

/dev/modem

Viele Linux®-Distributionen erstellen einen symbolischen Link vom realen Modemgerät zu /dev/modem. Sie sollten es vermeiden, diesen Link zu benutzen. Verwenden Sie besser den Gerätenamen.

Flusskontrolle

Wählen Sie aus Hardware- (CRTSCTS), Software- (XON/XOFF) und keiner Flusskontrolle. Die empfohlene Einstellung ist Hardware-Flusskontrolle.

Zeilenende

Wählen Sie die richtige Enter-Zeichenfolge für Ihr Modem. Die meisten Modems nutzen CR/LF. Trotzdem benötigen manche Modems eine andere Einstellung. Falls bei Ihnen Probleme beim Ablauf eine Skripts auftreten: Spielen Sie mit diesem Parameter herum.

Geschwindigkeit

Aus der Liste kann man zwischen verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten die von der seriellen Schnittstelle Unterstützte auswählen. Zu beachten ist, dass die meisten seriellen Schnittstellen wesentlich höhere Geschwindigkeiten als das Modem unterstützen. Man sollte mit der größten Zahl anfangen und diese nur bei Verbindungsproblemen verringern.

Sperrdatei verwenden

Aktivieren Sie diese Option, wenn KPPP eine Sperrdatei erstellen soll. Unter Linux® wird diese Datei in /var/lock erstellt. Programme wie mgetty bestehen auf der Existenz solcher Sperrdateien und KPPP arbeitet nicht mit mgetty, wenn die Sperrdatei nicht verwendet wird. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht die Option lock bei pppd nutzen, falls KPPP die Modemsperrung übernimmt, da die Option lock pppd dazu bringt, selbst das Modemgerät sperren zu wollen. Da KPPP dann bereits das Modem gesperrt hat, scheitert pppd und KPPP wird sich mit pppd died unexpectedly melden.

Modem-Wartezeit

Diese Zeitspanne in Sekunden wartet KPPP auf die Antwort CONNECT des Modems. Ein Wert von 30 Sekunden sollte für die meisten Fälle ausreichen.

Die Karteikarte Modem


Karteikarte Modem

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Besetzt-Wartezeit

Das ist die Zeitspanne, die das Modem nach einem Besetzt-Zeichen bis zur Wiederanwahl warten soll. Hier sollte man die länderspezifischen Anforderungen der Telekommunikationsfirmen beachten, die normalerweise eine untere Grenze für diese Zeitspanne vorschreiben.

Modem-Lautstärke

Mit dem Schieberegler kann man die Modem-Lautstärke einstellen. Links bedeutet geringe Lautstärke, Mitte bedeutet mittlere Lautstärke und Rechts bedeutet hohe Lautstärke. Bei einigen Modems ist geringe Lautstärke gleichbedeutend mit dem Ausschalten des Lautsprechers, bei Anderen besteht kein Unterschied zwischen den Einstellungen Mitte und Rechts.

Modembefehle

Damit kommen Sie in einen Dialog, den Sie mit den passenden Modembefehlen für Ihr Modem ausfüllen müssen. Falls Sie ein Hayes-kompatibles Modem besitzen, müssen Sie wahrscheinlich die Standardeinstellungen nicht ändern. Ich empfehle Ihnen aber trotzdem den Abschnitt über Hayes-Befehle im Anhang dieser Dokumentation zu lesen. Die dort gebotenen Informationen sollten auch von Hilfe sein für den Fall, dass Sie auf Probleme bei der Einstellung einer stabilen Verbindung zu Ihrem ISP stoßen. Die zwei Einstellungen Pre-Init Verzögerung und Post-Init Verzögerung könnten von besonderem Interesse sein, wenn Sie Modem lock-ups testen. Diese Optionen veranlassen KPPP dazu, vor und nach dem Senden des Init-Strings kurz anzuhalten. Die Pre-Init-Verzögerung wird durch Senden eines CR abgeschlossen, wenn nicht als Verzögerungsintervall 0 eingestellt wurde.

Modemabfrage

Auf Betätigung des Modemabfrage-Knopfs hin befragt KPPP Ihr Modem nach seiner Identifikation. Bei Erfolg wird die Antwort Ihres Modems in einem Dialog dargestellt. Das kann, abhängig von Ihrem Modem, mehr oder weniger informativ sein.

Terminal

Durch Betätigung des Terminal-Knopfs wird ein Miniterminal gestartet. Sie können das Miniterminal benutzen, um Ihr Modem zu testen, und mit dem Anmeldeprotokoll für eine PPP-Verbindung mit Ihrem ISP zu experimentieren. Sie benötigen nicht länger ein Terminalprogramm wie minicom oder Seyon.