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Fenster und wie man mit ihnen arbeitet
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Fenster und wie man mit ihnen arbeitet

Philip Rodrigues

Grundlegende Fensterverwaltung

Jedes Programm unter KDE hat sein eigenes Fenster, manche Anwendungen verwenden eventuell mehr als eines. Sie können diese Fenster in vielfältiger Weise beeinflussen, um die Arbeitsfläche Ihren Bedürfnissen anzupassen. Hier ist ein normales Fenster:


Ein normales Fenster

Zwischen Fenstern wechseln

Wenn Sie ein Fenster verwenden wollen, muss es aktiv sein. Ein Fenster ist automatisch aktiv, wenn Sie es öffnen, so dass Sie mit dem betreffenden Programm sofort arbeiten können. Es kann immer nur ein Fenster aktiv sein. Das aktive Fenster ist jenes, in dem Sie zum Beispiel Befehle eingeben können, es kann von den anderen inaktiven Fenstern dadurch unterschieden werden, dass es eine anders eingefärbte Fensterleiste besitzt. (Beim Standard-Design von KDE besitzt das aktive Fenster eine hellblaue Fensterleiste, inaktive Fenster eine graue Fensterleiste.)

Wenn Sie in einem anderen Fenster arbeiten wollen, müssen Sie dieses aktiv machen. Dafür gibt es zwei verschiedene Wege:

  • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Fenster, das Sie aktiv machen wollen. Das Fenster wird aktiv und automatisch in den Vordergrund geholt, wenn es sich mit anderen Fenstern überlappt.

  • Halten Sie die Alt-Taste gedrückt, und drücken Sie dann Tab (die Alt-Taste dabei nicht loslassen). Es erscheint ein Dialogfenster, in dem alle verfügbaren Fenster aufgelistet sind. Eines davon ist hervorgehoben. Sie können diese Markierung auf ein anderes Fenster in der Liste verschieben, indem Sie erneut die Tab-Taste drücken. Die Alt-Taste müssen Sie dabei weiterhin gedrückt halten. Wenn Sie das Fenster, das Sie aktivieren wollen, auf diese Weise markiert haben, können Sie die Alt-Taste loslassen. Daraufhin wird das Fenster aktiviert.

Fenster verschieben

Die erste Möglichkeit, um Fenster auf Ihrer Arbeitsfläche zu organisieren, besteht darin diese zu verschieben. Sie können Fenster so verschieben, dass sie andere Fenster überlappen, oder ein verdecktes Fenster vollständig sichtbar wird. Es gibt drei Wege, ein Fenster zu verschieben:

  • Drücken Sie die linke Maustaste auf der Fensterleiste eines Fensters und halten Sie diese gedrückt. Bewegen Sie jetzt den Mauszeiger, dann bewegt sich das Fenster mit ihm. Wenn Sie die Maustaste loslassen, bleibt das Fenster an dieser Position.

  • Öffnen Sie das Fenstermenü, indem Sie den Knopf ganz links in der Fensterleiste drücken und wählen Sie Verschieben aus. Der Mauszeiger bewegt sich in die Mitte des Fensters. Wenn Sie jetzt den Mauszeiger bewegen, bewegt sich das Fenster mit ihm. Wenn Sie das Fenster an die gewünschte Position gezogen haben, drücken Sie die linke Maustaste, um es loszulassen.


    Das Fenstermenü
  • Drücken Sie die Alt-Taste und die linke Maustaste, wenn der Mauszeiger über dem Fenster ist, das Sie verschieben wollen. Der Mauszeiger verändert sich zu einem Kompass, und mittels Mausbewegungen können Sie das Fenster verschieben. Um das Fenster wieder loszulassen, lassen Sie einfach die linke Maustaste los. Diese Methode ist insbesondere dann nützlich, wenn die Titelleiste eines Fensters aus dem sichtbaren Bildschirmbereich geschoben wurde, sodass Sie die anderen Methoden nicht verwenden können.

Verändern der Fenstergröße

Sie können Fenster auf zwei verschieden Arten größer oder kleiner machen. Verwenden Sie einfach die Methode, die Ihnen mehr zusagt.

  • Bewegen Sie den Mauszeiger über den Rahmen des Fensters (der Rahmen ist hellblau im Bildschirmfoto oben). Der Zeiger wird daraufhin zu einem Pfeil mit zwei Spitzen. Klicken und ziehen Sie, und der Rahmen des Fensters folgt dem Mauszeiger. So können Sie ganz einfach Fenster größer oder kleiner machen. Wenn Sie auf den Rahmen an der Ober- oder Unterseite des Fensters klicken, können Sie die Höhe des Fensters beliebig einstellen. Wenn Sie auf den linken oder rechten Rahmen des Fensters klicken, können Sie die Breite des Fensters einstellen. Um beides gleichzeitig einstellen zu können, bewegen Sie den Mauszeiger auf eine Ecke des Fensters. Wenn der Zeiger zu einem diagonalen Pfeil mit zwei Spitzen wird, klicken und ziehen Sie.

  • Benutzen Sie die linke Maustaste auf der Fensterleiste, um das Fenstermenü anzuzeigen. Wählen Sie die Option Größe ändern, und der Mauszeiger wird zu einem Pfeil mit zwei Spitzen. Bewegen Sie jetzt den Mauszeiger, um die Größe des Fensters zu verändern. Wenn das Fenster die gewünschte Größe hat, drücken Sie die linke Maustaste, um es wieder loszulassen.

  • Wenn Sie den Rahmen eines Fensters oder den Knopf für das Fenstermenü nicht sehen sehen, können Sie Alt und die rechte Maustaste verwenden, um die Größe des Fensters zu verändern. Dies geschieht wie folgt: Halten Sie Alt gedrückt und ziehen Sie mit der rechten Maustaste. Wenn das Fenster die gewünschte Größe hat, lassen Sie die rechte Maustaste wieder los.

Wenn Sie ein Fenster nur so groß wie möglich machen wollen, sodass es den gesamten Bildschirm einnimmt, verwenden Sie den Knopf Maximieren; das ist der zweite Knopf von rechts in der Titelleiste des Fensters. Wenn Sie mit der linken Maustaste auf diesen Knopf drücken, wird das Fenster in beiden Richtungen auf die maximale Größe gebracht. Im Gegensatz dazu maximiert ein Klick mit der mittleren Maustaste oder der rechten Maustaste das Fenster entweder nur vertikal oder horizontal.

Fenster verstecken

Wenn Sie ein Programm geöffnet lassen wollen, aber nicht möchten, dass es Platz auf Ihrer Arbeitsfläche einnimmt, können Sie es minimieren oder den Fensterheber verwenden. Um ein Fenster zu minimieren, klicken Sie den Knopf Minimieren. Das ist der dritte Knopf von rechts in der Titelleiste des Fensters. Das Fenster ist daraufhin nicht mehr zu sehen, das Programm läuft aber weiterhin und sein Eintrag wird in der Fensterleiste in der Kontrollleiste angezeigt. Um das Fenster wieder anzuzeigen, klicken Sie einfach auf den Eintrag in der Fensterleiste. Alternativ können Sie auch die Tastenkombination Alt+Tab verwenden: siehe auch „Zwischen Fenstern wechseln“.

Die Funktion des Fensterhebers gleicht der des Minimierens, aber beim Fensterheber wird nur noch die Titelleiste des Fensters auf der Arbeitsfläche angezeigt. Um den Fensterheber zu verwenden, klicken Sie doppelt auf die Titelleiste. Um das Fenster wieder anzuzeigen, genügt ein weiterer Doppelklick auf die Titelleiste.

Gestaffelte Fenster

Manchmal passiert es, dass Sie eine ganze Menge Fenster überall auf dem Bildschirm verstreut haben. Wenn Sie diese staffeln lassen, reiht KDE diese links oben beginnend hintereinander auf. Um diese Funktion auszuführen, klicken Sie die mittlere Maustaste und wählen Fenster gestaffelt anzeigen.

Fenster anordnen

Wenn Sie die geöffneten Fenster anordnen lassen, versucht KDE die Fenster so darzustellen, dass soviel wie möglich von jedem Fenster mit dem auf der Arbeitsfläche zur Verfügung stehenden Platz dargestellt wird. Haben Sie beispielsweise vier Fenster offen, und Sie lassen diese anordnen, werden sie, unabhängig davon, wo sie sich vorher befunden haben, in die vier Ecken der Arbeitsfläche geschoben. Um diese Funktion aufzurufen, klicken Sie mit der mittleren Maustaste auf die Arbeitsfläche und wählen Sie Fenster anordnen.

Fenster schließen

Wenn Sie eine Anwendung nicht mehr benutzen wollen, möchten Sie diese wahrscheinlich stoppen und ihr Fenster schließen. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten, wie Sie dies erreichen können:

  • Klicken Sie auf den Knopf ganz rechts in der Titelleiste des Fensters. Wenn Sie mit dieser Anwendung ein Dokument bearbeitet haben, werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Änderungen Speichern oder Verwerfen wollen, oder ob Sie das Beenden der Anwendung Abbrechen wollen.

  • Verwenden Sie den Menüpunkt Datei->Beenden in der Menüleiste. Es wird derselbe Dialog mit den Optionen Speichern, Verwerfen und Abbrechen angezeigt.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Fenster in Kicker und wählen Sie Schließen. Sie werden nun gefragt, ob Sie geänderte Dokumente speichern möchten.

  • Drücken Sie Alt+F4 . Falls Sie ein Dokument bearbeitet haben, wird Ihnen wieder derselbe Dialog angezeigt.

Erweiterte Fensterverwaltung

kstart

kstart

Richard J. Moore

Der einfachste Weg, um die erweiterten Möglichkeiten von KDE zu benutzen, ist eine wenig bekannte Anwendung mit dem Namen kstart, die seit der Version 2.1 in KDE enthalten ist. Mit kstart können Sie die Art und Weise, wie ein Programm mit dem Fenstermanager interagiert, kontrollieren. Normalerweise wird der Befehl benutzt, um ein spezielles Verhalten für häufig verwendete Programme festzulegen. Sie können es aber auch verwenden, um Nicht-KDE-Programme in die Arbeitsumgebung zu integrieren.

Das Verwenden von kstart ist einfach: Sie setzen einfach kstart und einige Optionen vor einen Befehl. Für den Anfang verwenden wir kstart einfach einmal, um das Verhalten von KCalc individuell anzupassen. Der Befehl, den wir verwenden, lautet:

% kstart --ontop --alldesktops kcalc

Mit etwas Glück sollte der Effekt des Befehls klar sichtbar sein - Das kcalc Fenster soll immer im Vordergrund vor allen anderen Fenstern und auf allen virtuellen Arbeitsflächen sichtbar sein. Weniger offensichtlich ist hier die Eigenschaft, dass dieser Befehl mit jeder Arbeitsumgebung funktioniert, die sich an den NET-Standard hält.

Parameter, die Sie an Programm übergeben, können Sie auch bei einem Aufruf mit kstart übergeben. Zum Beispiel:

% kstart
--skiptaskbar --desktop
1 xmessage'Hello World'

Dieser Befehl gibt Hello World mittels xmessage auf dem Bildschirm aus und stellt sicher, dass das Fenster auf der ersten virtuellen Arbeitsfläche angezeigt wird, gleichzeitig aber in der Kontrollleiste nicht sichtbar ist. Die Tatsache, dass dieses Programm mithilfe des Xt-Toolkits geschrieben wurde und somit keine native KDE Anwendung ist, bereitet kstart keine Probleme. Hoffentlich war dieses Beispiel nützlich, um zu zeigen, wie Sie mittels kstart fremde Programme in KDE integrieren können.

Andere Einstellungen für spezielle Fenster

Während Sie kstart dazu verwenden können bestimmte Fenstereigenschaften zuzuordnen, können Sie diese in KDE, -- neben anderen Einstellungen --, auch im Programmfenster selbst ändern. Klicken Sie auf den Knopf ganz links in der Titelzeile des Fensters (oder drücken Sie Alt+F3, wenn das Fenster den Fokus hat) und wählen Sie Erweitert->Einstellungen für spezielle Fenster .... Wie Sie sehen, können Sie hier zahllose Einstellungen ändern, von der Geometrie beim Start bis hin zur Festlegung, ob ein Rahmen angezeigt werden soll oder nicht.

Der Systemabschnitt der Kontrollleiste

Richard J. Moore

Jetzt, da Sie wissen, wie man die Fensterdekoration eines Fensters anpasst, sollten Sie einen Blick auf einen anderen Aspekt der Arbeitsfläche werfen: Den Systemabschnitt der Kontrollleiste. Der Systemabschnitt der Kontrollleiste ist ein Bereich, in dem ein Programm ein kleines Fenster anzeigen kann. Er wird verwendet, um Statusinformationen anzuzeigen oder um schnellen Zugriff auf Programme zu haben. Ein Fenster, das ein Symbol im Systemabschnitt hat, verschwindet aus der Fensterleiste, wenn das Programm minimiert wird. Normalerweise werden Symbole für den Systemabschnitt als Teil eines Programms mitgeliefert, aber wie auch bei der Fensterdekoration bietet KDE ein Werkzeug, um dies zu ändern: ksystraycmd.

Für den Anfang verwenden wir das Standardprogramm KCalc und minimieren es in den Systemabschnitt. Das ist ganz einfach und erfolgt mit folgenden Befehl:

% ksystraycmd --title 'kcalc' kcalc

Das Symbol, das im Systemabschnitt angezeigt wird, ist dasselbe, das in den Einstellungen des Programms festgelegt ist. Das Symbol im Systemabschnitt ändert sich, wenn sich das Symbol des Programms ändert. Wenn Sie mit der Maus über das Symbol fahren, wird der Fenstertitel als Kurzinfo angezeigt. ksystraycmd folgt dem normalen KDE Verhalten. Das heißt, das Fenster kann in den Systemabschnitt minimiert und wiederhergestellt werden, indem Sie auf das betreffende Symbol klicken. Wenn Sie rechts auf das Symbol klicken, wird das Standard-Kontextmenü angezeigt.



Komplexere Anwendungsmöglichkeiten von ksystraycmd

Richard J. Moore

Um weitere Funktionen von ksystraycmd zu zeigen, dient das folgende, etwas komplexere Beispiel: Ein Konsole Fenster, das den aktuellen Inhalt der .xsession-errors Datei (dies ist die Log-Datei, die die Vorgänge auf Ihrer Arbeitsfläche mitprotokolliert) anzeigt. Anfangs müssen Sie wissen, wie Sie diese Datei anzeigen können:

% konsole --icon
log --caption 'X Log' \ 
--nomenubar --notabbar
--noframe \ 
-e tail -f ~/.xsession-errors

Die Parameter --caption und --icon werden standardmäßig von allen KDE Programmen angeboten. Sie können eine vollständige Liste dieser globalen Optionen erhalten, indem Sie eine Anwendung mit den Parametern --help-kde und --help-qt starten. In diesem Fall geben Sie dem Konsole Fenster den Titel „X Log“ und das Symbol „log“. Sie können diese Parameter mit jedem KDE Programm verwenden, und wie oben beschrieben, verwendet ksystraycmd diese Informationen, um ein Symbol im Systemabschnitt zu erstellen. Der Parameter -e ist spezifisch für Konsole und teilt dem Programm mit, dass der Befehl lessausgeführt werden soll. Trotz seiner Komplexität können Sie dieses Fenster einfach mit ksystraycmd in den Systemabschnitt der Kontrollleiste minimieren:

% ksystraycmd
--hidden --title 'X Log' \
konsole --icon log --caption 'XLog' \ 
--nomenubar --notabbar --noframe \ 
-e tail -f .xsession-errors

Dieses Beispiel zeigt wie der Parameter --hidden funktioniert, der das Programm nach dem Starten nur im Systemabschnitt der Kontrollleiste sichtbar macht. Dadurch erreichen wir unser Ziel, einen schnellen Zugriff auf die Protokolldatei zu bieten. Aber Sie können es noch etwas effizienter angehen, indem Sie den Konsole-Prozess nur ausführen, wenn dieser sichtbar ist. Der Befehl hierzu lautet:

% ksystraycmd --startonshow \
 --icon log --tooltip 'X Log' \ 
konsole --icon log --caption 'X Log' \
--nomenubar --notabbar --noframe \
-e tail -f ~/.xsession-errors

Der Parameter --startonshow teilt ksystraycmd mit, nur im Systemabschnitt sichtbar zu starten (wie der --hidden Parameter) und mit der Ausführung des Befehls zu warten, bis der Benutzer auf das Symbol im Systemabschnitt klickt. Im Befehl wird auch der Parameter --quitonhide verwendet, der ksystraycmd mitteilt, das Programm zu beenden, wenn dessen Fenster wieder in den Systemabschnitt minimiert wird. Die Verwendung dieser beiden Parameter stellt sicher, dass durch das Konsole-Symbol im Systemabschnitt der Kontrollleiste keine Ressourcen verschwendet werden, solange es nicht verwendet wird. Das Starten und Beenden des Programms, wie es hier durchgeführt wird, verhindert das normale Fenstertitel- und Symbolmanagement von ksystraycmd, deswegen müssen Sie das Symbol und die Kurzinfo zusätzlich angeben.

Verbesserte Benutzbarkeit

Richard J. Moore

In allen vorhergehenden Beispielen haben Sie darauf vertraut, dass kstart und ksystraycmd auswählen, welches Fenster Sie verwenden wollen. Solange Sie nichts anderes angeben, gehen die beiden Programme davon aus, dass das erste Fenster, das erscheinen soll, das Fenster ist, das Sie verwenden wollen. Dieses Verhalten ist für gewöhnlich erwünscht, aber es kann störend sein, wenn beim Starten eines Programms mehrere Fenster gleichzeitig erscheinen (zum Beispiel, wenn Sie sich anmelden). Um den Befehl robuster zu gestalten, können Sie den Parameter --window verwenden. Dieser gibt den Titel des gewünschten Fensters an. Das folgende Beispiel verwendet den Parameter --window, um sicherzustellen, dass das richtige Konsolenfenster ausgewählt wird.

% kstart --iconify --window 'kstart_me' konsole
--caption 'kstart_me' -e tail -f
~/.xsession-errors

Hier in diesem Beispiel wurde für kstart und das gewünschte Fenster ein Titel angegeben. Dies ist normalerweise der beste Weg, um kstart und ksystraycmd zu verwenden. Der Parameter --window wird von kstart und ksystraycmdunterstützt und kann aus regulären Ausdrücken (z. B.Fenster[0-9]“), aber auch aus einem bestimmten Titel bestehen. (Reguläre Ausdrücke sind ein leistungsfähiges Werkzeug zur Mustersuche, das Sie überall in KDE vorfinden werden.)

Arbeiten mit mehreren Arbeitsflächen

Manchmal bietet der Bildschirm nicht genug Platz. Vorallem dann, wenn Sie viele Programme gleichzeitig verwenden, sind virtuelle Arbeitsflächen die Lösung. Standardmäßig bietet KDE vier virtuelle Arbeitsflächen an. Jede davon verhält sich wie ein eigener Bildschirm: Sie können Fenster öffnen, Fenster verschieben und Hintergrundbilder und Symbole individuell für jede Arbeitsfläche anpassen. Wenn Sie mit dem Konzept von virtuellen Terminals vertraut sind, werden Sie sich mit den virtuellen Arbeitsflächen von KDE schnell zurechtfinden.

Zwischen virtuellen Arbeitsflächen wechseln

Um zu einer anderen virtuellen Arbeitsfläche zu wechseln, können Sie die Tastenkombination Strg+Tab verwenden. Die Funktionsweise ist dieselbe wie beim Drücken von Alt+Tab, um zwischen Fenstern zu wechseln (siehe auch „Zwischen Fenstern wechseln“): Halten Sie Strg gedrückt, und drücken Sie dann Tab. Ein kleines Popupfenster erscheint, das die virtuellen Arbeitsflächen anzeigt. Eine davon ist markiert. Wenn Sie die Strg-Taste loslassen, wechselt KDE zur gerade markierten virtuellen Arbeitsfläche. Drücken Sie Tab, während Sie Strg gedrückt halten, um die Markierung auf die nächste Arbeitsfläche zu verschieben. Wenn die Arbeitsfläche, zu der Sie wechseln wollen markiert ist, lassen Sie die Strg-Taste los.

Fenster und virtuelle Arbeitsflächen

Sie können Fenster zwischen Ihren virtuellen Arbeitsflächen über den Menüpunkt Auf Arbeitsfläche im Fenster Menü verschieben: Wählen Sie die Arbeitsfläche aus, auf die Sie das Fenster verschieben wollen. Sie können das Fenster auf allen Arbeitsflächen anzeigen lassen, indem Sie den Menüpunkt Alle Arbeitsflächen verwenden.

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