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KDE als Systemverwalter verwenden

Francis Giannaros

Bei UNIX®-Betriebssystemen gibt es häufig mehrere Benutzer, die wiederum verschiedene Berechtigungen haben können. Normalerweise hat man einen gewöhnlichen Benutzerzugang, dessen Dateien in /home/username gespeichert werden und einen Benutzer root. Der Zugang für den Benutzer root oder den Systemverwalter verfügt über systemweite Rechte, mit denen alle Dateien des Systems bearbeitet werden können.

Das bedeutet zwar, dass man die Systemverwaltung ohne größere Hindernisse erledigen kann, bedeutet aber auch, dass es keine Sicherheitsbeschränkungen gibt. Darum kann bereits ein Tippfehler oder ähnliches unwiderruflichen Schaden am System hervorrufen.

Einige Betriebssystem, auf denen KDE läuft, verfügen über einen Systemverwaltungszugang für root, der über eine grafische Oberfläche verfügt. Sie sollten trotzdem niemals als Benutzer root mit KDE arbeiten, und das sollte auch nie nötig sein. Ihr System ist in diesem Fall weitaus anfälliger für Angriffe, besonders dann, wenn Sie als root im Internet surfen. Zudem erhöhen Sie damit die drastisch die Wahrscheinlichkeit Ihr System zu zerstören.

Eine Linux®-Distributionen gehen sogar so weit, dass Sie den Zugang für root ganz abgeschaltet haben und stattdessen das Arbeitsmodell mit sudo verwenden. Dennoch ist das grundlegende Sicherheitsmodell von sudo dasselbe wie das von su und unterliegt im Wesentlichen den gleichen Vor- und Nachteilen.

Sollten Sie jemals in die Lage kommen, ein Programm mit Systemverwaltungsrechten aufrufen zu müssen, ist es empfehlenswert dazu KDE su zu benutzen. In der Konsole oder über Alt+F2 geben Sie kdesu Anwendung ein, und die Anwendung wird mit den entsprechenden Systemverwaltungsrechten gestartet.

Auch wenn Ihr System für die Verwendung von sudo eingerichtet ist oder Sie eine Distribution haben, die sudo verwendet (z. B. Kubuntu™), sollten Sie trotzdem KDE su benutzen. Das Programm wird von den Entwicklern so angepasst, dass es die richtigen Einstellungen verwendet. Sie sollten aber niemals sudo Anwendung dazu verwenden eine Anwendung mit den Rechten von root zu starten. In diesem Fall können die Berechtigungen einiger Einrichtungsdateien für das Programm durcheinander geraten. Das Aufrufen einer grafischen Anwendung als Benutzer root ist ganz allgemein keine gute Idee, aber der sicherste Weg, dies zu tun, ist die Verwendung von KDE su.

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