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In vielen kleinen lokalen Netzen wird das SMB-Protokoll benutzt, um das Netzwerkdienste bereitzustellen. Bezeichnungen wie „Windows®-Netzwerk“ oder „Windows® for Workgroups“ oder „Lan-Manager“ werden ebenfalls häufig benutzt. Mit Hilfe von SMB können „Ressourcen“ (also freigegebene Ordner und Drucker) im Netz zur Verfügung gestellt werden.
KDE verfügt über eine eingebaute SMB-Unterstützung. Da KDE netzwerk-transparent arbeitet, können Sie auf SMB-Freigaben genau wie auf lokale Dateien zugreifen, zum Beispiel im Konqueror-Dateimanager und im Dialog „Datei öffnen“. Um davon Gebrauch machen zu können, sollten Sie KDE einige Informationen über Ihr SMB-Netzwerk zur Verfügung stellen. Das ist normalerweise ganz einfach, denn sämtliche Windows-Rechner in Ihrem Netzwerk benötigen und besitzen diese Informationen bereits.
Damit das SMB-Protokoll funktioniert, müssen Sie Samba installiert haben. Wenn Sie einen NT-Domain-Controller verwenden wollen, benötigen Sie mindestens Version 2.0 von Samba. Wenn Sie Zugriff auf Windows® 2000 Freigaben benötigen, muss Samba minimal in der Version 2.0.7 vorliegen. Ältere Versionen funktionieren möglicherweise auch, wurden aber nicht daraufhin getestet.
Obwohl es sehr viele ungesicherte SMB-Netzwerke gibt, die jedem Zugriff auf alles erlauben, muss man sich prinzipiell bei einem SMB-Netz authentifizieren, bevor man auf Daten zugreifen kann. Standardmäßig verwendet KDE zur Anmeldung auf dem SMB-Server die Daten, die Sie unter Standard-Benutzername und Standard-Passwort eingetragen haben. Wenn Sie das Feld Standard-Benutzername leer lassen, versucht KDE sich ohne Benutzername bei den SMB-Servern anzumelden. Geben Sie kein Standard-Passwort an, versucht KDE die Anmeldung ohne Passwort. Falls KDE damit keinen Erfolg hat, werden Sie zur Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes aufgefordert.
Auch wenn das Speichern von SMB-Passwörtern bequem ist, könnte daraus ein Sicherheitsproblem entstehen. Wenn Sie in einem SMB-Netz arbeiten, bei dem es auf Sicherheit ankommt, sollten Sie keine Passwörter speichern, sondern stattdessen Ihr Passwort jedesmal neu eingeben, wenn Sie Zugriff auf einen SMB-Server benötigen.
Im Feld Arbeitsgruppe können Sie den Namen Ihrer Arbeitsgruppe eintragen. Ist dieser Name nicht bekannt, fragen Sie den Systemverwalter danach oder werfen Sie einen Blick auf die Einstellungen eines bereits konfigurierten Computers. In den meisten Fällen ist es nicht erforderlich, den Arbeitsgruppennamen anzugeben, sodass Sie das Feld vermutlich leer lassen können.
Wenn die Option Versteckte Freigaben anzeigen ausgewählt ist, werden auch Freigaben angezeigt, die mit einem „$“ enden.